Schutz vor Corona-Virus:
Weiterhin Eucharistiefeiern und Veranstaltungen - mit Schutzmaßnahmen

Liebe Gemeindemitglieder,

durch die Aufhebung der Anordnung des Bischofs von Magdeburg in Verbindung mit der aktuellen Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie des Landes Sachsen-Anhalts sind die bisherigen Regelungen zu den Corona-Schutzmaßnahmen außer Kraft. Stattdessen gelten neue Regelungen in den Pfarreien, die auf den Empfehlungen des Generalvikars fußen. Sie ersetzen die Abstandregelung in den Gottesdiensten durch Maskentragen, um so das Singen zu ermöglichen.
Dazu bitten wir als erstes von dem Grundgedanken der gegenseitigen Rücksichtnahme auszugehen: Niemand, der eine Corona-Infektion vermeiden möchte, soll dadurch bedrängt werden, dass jemand ohne Maske zu nahe bei ihm sitzt. Wo erlaubt – wie in Gottesdiensten mit wenigen Teilnehmern – gilt hier ein Abstand von 1,5 m. Daraus folgt:

  1. Wir bitten darum, in den Sonntags- und Feiertagsgottesdiensten die Maske zu tragen, insbesondere auch beim Singen und beim Kommuniongang. Damit entfallen die Abstände in den Bänken. Ansonsten ist in den Gottesdiensten entweder die Maske zu tragen oder ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
  2. Für Chorproben und Chöre im Gottesdienst gilt beim Singen ohne Maske ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m. Bei Abweichungen davon ist ein vorheriger Schnelltest erforderlich. Die Proben finden deshalb zweckmäßigerweise in der Kirche statt.
  3. Die Kollektenkörbchen gehen wieder herum; ab Ostern gibt es auch wieder Weihwasser.

Wir hoffen, dass damit bald wieder alle wie früher zum Gottesdienst kommen werden. Die vorherige Anmeldung über das Jesaja-Buchungssystem entfällt damit. Ansonsten beachten Sie bitte die Aushänge oder unsere Internetseiten.


Empfehlungen des Generalvikars zum Umgang mit Corona-Schutzmaßnahmen im Bistum Magdeburg ab dem 7. April 2022

Am 3. April 2022 ist die von Regierungen der Länder Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie des Freistaats Sachsen in Anspruch genommene Übergangsregelung des Infektionsschutzgesetzes ausgelaufen. Alle drei Bundesländer haben keine eigenen Vorgaben zum Schutz vor einer Corona-Infektion erlassen. Es gelten folglich nur noch die allgemeinen Basismaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz vom 20. März 2022. Damit ist uns als Kirche aufgetragen, in verantwortungsvoller Weise die bisher getroffen Maßnahmen zurückzufahren.

Die 8. Anordnung des Bischofs zum Umgang mit Corona vom 3. Dezember 2021 sowie die Mindeststandards für Gottesdienste in Zeiten der Corona-Pandemie vom 3. Dezember 2021 werden deswegen hiermit aufgehoben. An deren Stelle treten folgende Empfehlungen, um angesichts des Infektionsgeschehens auch weiterhin verantwortlich zu handeln und insbesondere Rücksicht auf die Risikogruppen zu nehmen. 

1. Grundsätzliches 

  • Die Pfarreileitungen entscheiden über die der örtlichen Situation angemessenen Schutzmaßnahmen.
  • Die Pfarreien sind verpflichtet, die jeweiligen regionalen Corona-Anordnungen der zuständigen staatlichen Stellen zu prüfen und zu beachten.

2. Empfehlungen für die Feier der Gottesdienste 

  • Mund-Nasen-Bedeckung
    Bei Gottesdiensten in Innenräumen ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Das gilt besonders für den Gesang. Nimmt nur eine kleinere Zahl an Gläubigen am Gottesdienst teil und werden die Abstände von mindestens 1,5 Metern gewahrt, kann von dieser Empfehlung abgesehen werden.
  • Abstandsregeln und Anmeldeverfahren
    Die Markierung von Sitzplätzen und die Sperrung von Bänken entfallen.
    Die Anmeldeverfahren mit Blick auf die Corona-Pandemie haben keine Regelungsgrundlage mehr und entfallen.
  • Information der Gottesdienstteilnehmer
    Die Gläubigen werden in angemessener Form über die einzuhaltenden Regeln informiert (Aushang, Homepage, mündliche Hinweise).
  • Vor- und Nachbereitung
    - An Ostern wird das Taufwasser geweiht bzw. Weihwasser gesegnet. Die Weihwasserbecken können ab Ostern wieder gefüllt werden. Es ist darauf zu achten, dass das Weihwasser regelmäßig gewechselt wird.
    - Es wird empfohlen, die Kirchen vor und ggf. nach dem Gottesdienst zu lüften.
    - Die liturgischen Gefäße sind nach der Benutzung gründlich zu reinigen, nicht aber zu desinfizieren.
    - Die Zelebranten und die liturgischen Dienste waschen sich vor Beginn des Gottesdienstes die Hände.
    - Die Hostien werden vor dem Gottesdienst nicht von den Gläubigen aufgelegt. Während der gesamten Eucharistiefeier bleibt die gefüllte Hostienschale mit einer Palla abgedeckt. Für die große Hostie empfiehlt es sich, eine eigene Patene zu verwenden.
  • Friedensgruß
    Der Friedensgruß durch Handreichung oder Umarmung unterbleibt.
  • Kommunion
    Nur der (Haupt-)Zelebrant trinkt aus dem Kelch. Konzelebranten und Diakone können die Hostie in den Kelch eintauchen.
    Vor der Kommunionspendung legen die Kommunionspender eine Mund-Nasen-Bedeckung an und desinfizieren sich die Hände. Die Spendeformel wird gesprochen.
    Die Kommunionausteilung unter beiderlei Gestalten an die gesamte Gemeinde wird nicht empfohlen. Ebenso wird bis auf weiteres empfohlen, auf die Mundkommunion zu verzichten.
    Personen, die zur Kommunionspendung hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.
  • Chor und Musik
    Proben und die Gestaltung von Gottesdiensten durch Gesangsgruppen und Instrumentalensembles sind uneingeschränkt möglich. Es sollte der Abstand von 1,5 Metern zueinander und zu den Gottesdienstbesuchern eingehalten werden. Beim Musizieren und Singen müssen Ensemble- und Chormitglieder keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

3. Seelsorge und Sakramentenspendung

  • Seelsorge an kranken, einsamen und sterbenden Menschen
    Die Seelsorge an kranken, einsamen und sterbenden Menschen ist ein vorrangiger Dienst. Dabei sind die notwendigen Hygienemaßnahmen zu beachten.
    Für die Seelsorge in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind die jeweiligen Bestimmungen der Einrichtung zu beachten (z.B. die einrichtungs-bezogene Impflicht).
  • Taufe, Firmung, Krankensalbung, Krankenkommunion
    Die jeweiligen Spender legen vor den Riten, bei denen sie die Empfänger des Sakraments berühren und ihnen nahekommen, die Mund-Nasen-Bedeckung an und desinfizieren sich die Hände.
  • Bußsakrament
    Die Spendung des Bußsakraments im Beichtstuhl ist möglich. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung für den Beichtvater und Beichtenden wird empfohlen, da in der Regel im Beichtstuhl nicht ausreichend Abstand gehalten werden kann.
Präventionskonzept der Pfarrei St. Augustinus Magdeburg